Versteckte Vielfalt Podyjí Thayatal - Mykologischer Ratgeber

Description

Das Territorium der Nationalparks Podyjí und Thayatal bietet Pilzen eine Vielzahl attraktiver Lebensräume. Abwechslungsreiche, meist Laubwälder unterschiedlicher Feuchte mit ungewöhnlich großem Totholzanteil, kleine natürlich fließende Bäche und Feuchtwiesen in ihren Auen und Wärme akkumulierende Flächen von Heiden und Steppen-Ödland im Osten des Gebiets oder an den sonnenbeschienenen Rändern von Felsen im Flusstal, all das vor der Pforte des Pannonischen Beckens, also im biogeografisch interessanten Grenzgebiet das verspricht eine hohe Diversität der Pilzgemeinschaft. Dennoch ist dieses Reich hinsichtlich veröffentlichter Funde selbst nach dreißig bzw. zwanzig Jahren des Bestehens der Nationalparks auf beiden Seiten der Grenze immer noch ein Aschenputtel, wie es im Laufe des gesamten letzten Jahrhunderts der Fall war. An historische Daten aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts knüpften in den 60er und 80er Jahren auf tschechischer Seite Frantiek Kotlaba und Zdenk Pouzar an, nach der Errichtung des Nationalparks dann z. B. Vladimír Antonín, Alois Vágner, Petr Hrouda, Jan Bák oder Filip apoun, auf österreichischer Seite Franz Berger und Franz Priemetzhofer. Eine zusammenfassende Veröffentlichung erschien auf tschechischer Seite jedoch erst im Jahr 2000, auf österreichischer im Jahr 2010. Zu bedeutenden Funden auf tschechischer Seite führte im Jahr 2008 auch der Besuch niederländischer Mykologen unter der Leitung von Prof. Machiel Evert Noordeloos, aber auch sie wurden nicht veröffentlicht. Die bisher veröffentlichten Arbeiten legen jedoch nahe, dass Podyjí/Thayatal tatsächlich ein Gebiet mit großem mykofloristischem Potenzial ist.

Resources

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33 http://www.parcs.at/npt/pdf_public/2026/56260_20260217_101212_MykologischeStudieNPPodyji_Urban_2021.pdf

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  • naturschutz
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  • nationalparks-austria

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